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Briefe aus Paris
Herausgegeben von Thomas Bremer.
Die „Briefe aus Paris“ sind einer der Skandaltexte des deutschen
Vormärz. Erschienen 1842, also auf dem Höhepunkt der französischen
Julimonarchie unter dem ‚Bürgerkönig‘ Louis Philippe und zwischen
den Revolutionen von 1830 und 1848, bieten sie ein enthüllendes
Panorama der französischen Politik, Literatur und des Theaters, das
sowohl von den konservativen Korrespondentenberichten in der
„Allgemeinen Zeitung“ als auch von denen Heines deutlich abweichen
sollte. In ihren Mittelpunkt stellt Gutzkow – erkennbar orientiert an
Börnes zehn Jahre zuvor erschienenen gleichnamigen Beobachtungen –
nicht nur die Schilderung seiner Theatererfahrungen und Begegnungen
mit französischen Schriftstellern, sondern beispielsweise auch die einer
Versammlung der Pariser Frühsozialisten. Vor allem aber gibt er
Gespräche mit französischen Politikern wieder – ein Beispiel von
politischem Journalismus, wie er für Deutschland noch völlig neu war,
und verwebt diese mit Darstellungen einer Großstadterfahrung, wie es
sie in Deutschland zu Beginn der 1840er Jahre erst in Ansätzen gab.
Der Band druckt erstmals den Text nach dem Erstdruck von 1842 und
ergänzt ihn um fünf Texte Gutzkows, mit denen er sich gegen Angriffe
der Zeitgenossen zu wehren suchte. Ein umfangreiches Nachwort des
Herausgebers und ein Editionsbericht situieren die „Briefe“ in ihrem
historischen Kontext; mehrere Register erschließen den Text.
Buch bestellen (49,90 EUR)
Vormärz. Erschienen 1842, also auf dem Höhepunkt der französischen
Julimonarchie unter dem ‚Bürgerkönig‘ Louis Philippe und zwischen
den Revolutionen von 1830 und 1848, bieten sie ein enthüllendes
Panorama der französischen Politik, Literatur und des Theaters, das
sowohl von den konservativen Korrespondentenberichten in der
„Allgemeinen Zeitung“ als auch von denen Heines deutlich abweichen
sollte. In ihren Mittelpunkt stellt Gutzkow – erkennbar orientiert an
Börnes zehn Jahre zuvor erschienenen gleichnamigen Beobachtungen –
nicht nur die Schilderung seiner Theatererfahrungen und Begegnungen
mit französischen Schriftstellern, sondern beispielsweise auch die einer
Versammlung der Pariser Frühsozialisten. Vor allem aber gibt er
Gespräche mit französischen Politikern wieder – ein Beispiel von
politischem Journalismus, wie er für Deutschland noch völlig neu war,
und verwebt diese mit Darstellungen einer Großstadterfahrung, wie es
sie in Deutschland zu Beginn der 1840er Jahre erst in Ansätzen gab.
Der Band druckt erstmals den Text nach dem Erstdruck von 1842 und
ergänzt ihn um fünf Texte Gutzkows, mit denen er sich gegen Angriffe
der Zeitgenossen zu wehren suchte. Ein umfangreiches Nachwort des
Herausgebers und ein Editionsbericht situieren die „Briefe“ in ihrem
historischen Kontext; mehrere Register erschließen den Text.
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ISBN 978-3-946938-75-0, Hardcoverband mit Lesebändchen, 496 Seiten.